AS I LAY DYING in der Batschkapp in Frankfurt am 15.04.2019

+ Special Guests: EMMURE / WHITECHAPEL/ UNE MISERE

Flames fuel rebirth. Nach dem Feuersturm erwachsen neue Möglichkeiten aus der Asche. Mit der Wiedervereinigung einer Bruderschaft, die schon fast zwei Jahrzehnte zurückreicht, kehren AS I LAY DYING mit ihrem siebten Langspieler »Shaped By Fire«, das gleichzeitig ihr Nuclear Blast-Debüt ist, zurück. San Diego-Fünfer — Tim Lambesis [Gesang], Jordan Mancino [Schlagzeug], Phil Sgrosso [Gitarre], Nick Hipa [Gitarre] und Josh Gilbert [Bass] — tut sich zusammen und legen ein weiteres schwermetallisches Werk nach, von der Qualität, die sie zu einem Phänomen des Metal der Jahrtausendwende machte.

Diese elf Songs sind ihr erstes gemeinsames Material seit 2012 und markieren den Beginn einer starken neuen Ära.

“Für mich ist es die bedeutendste AS I LAY DYING Platte”, sagt Nick. “Jedes Album spiegelt wider, wer du bist und was du durchgemacht hast. Bis zu diesem Moment haben wir mehr durchgemacht, als ich je gedacht hätte, aber wir sind daran gewachsen. Ich bin so stolz auf meine Bandkollegen und auf das, was wir erreicht haben. Wir wurden bessere Musiker und bessere Menschen. Man wird die positive Bilanz unserer Reise heraushören.”

“Mit allem, was passiert ist und nach all der Zeit, gibt es nur eine Option: die beste Version von AS I LAY DYING zu sein, die wir können”, erklärt Tim. “Wir wollten ein Album machen, das unser bestes Selbst darstellt. Individuell und doch gemeinsam, wie eine Wiedergeburt.”

Diese Wiedergeburt gründet sich auf einer beachtlichen Geschichte. Seit ihrer Gründung 2000 hat die Gruppe weltweit bereits mehr als 1 Million Alben verkauft, 2008 eine GRAMMY® Award Nominierung für “Best Metal Performance” geerntet, zwei Top 10 Debüts in den Billboard Top 200 gelandet, hunderte Millionen Streams gesammelt, ausverkaufte Shows überall auf der Welt gespielt und den “Ultimate Metal God” Preis bei den MTV2s Music Awards 2007 erhalten. Nach einer fünf Jahre langen Pause wegen persönlicher Probleme hat sich die Band Anfang 2018 wiedervereint.

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KRAWALLBRÜDER am 10.04.2020 in Batschkapp in Frankfurt.

Auf Messers Schneide

Am 30.08.2019 erscheint das neue Album „Auf Messers Schneide“.
„Ein Schelm der Böses dabei denkt!?“ betrachtet man den Albumtitel im Hinblick auf die Geschichte der Brüder.

Kritisch beäugt von allen Seiten, aber immer geradeaus am Strom der Mitstreiter vorbei holt die Ausnahmeband nun zum zehnten Schlag aus!

Und auch dieser wird wieder einen tiefen Krater in der deutschen Musiklandschaft hinterlassen!

Während 2019 livetechnisch eher verhalten beginnt, startet ab Oktober dann die zugehörige Tour mit neuen Adrenalinkicks, neuer Bühnenshow und natürlich den neuen Songs im Gepäck!

Seid also dabei, wenn die Brüder wieder freidrehen, das Publikum die P.A. übertönt und neue Hymnen mit alten Klassikern die Hallen zum Beben bringen!

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Hämaton-„Maskenball Tour 2020“ + special guests: Megaherz & Serum114 am 19.03.2020 in der Batschkapp in Frankfurt.

Laut, unberechenbar, unersättlich – die maskierte Ausnahmeband, die schon immer mit einem Fuß im Größenwahnsinn stand, der sie zu Höchstleistungen antrieb, schenkt sich und ihren Fans nach dem grandiosen Maskenball eine mindestens ebenso legendäre Verlängerung: „Die bis dato größte Tour“, erzählt Ost und ist sichtlich ungeduldig darauf, wieder „mit all den Freaks auf die letzten eineinhalb Dekaden anzustoßen!“ Auf 15 Jahre durch Himmel und Hölle eben!
Der Geburtstagsabriss im Gelsenkirchener Amphitheater ist eindrucksvoller Meilenstein in der 15-jährigen Bandgeschichte, die besonders groß und opulent, mit hochkarätigen Gästen, Fans, Freunden und einer aufregenden Veröffentlichung gefeiert wurde. Und weil die besten Feste die sind, die niemals enden – und die vier Himmelsrichtungen ebenso wie ihre Fans einfach nicht sattzukriegen sind – rollt die Jubiläumskarawane weiter: Einmal quer durch Deutschland mit einem Abstecher in die Schweiz. Der Startschuss fällt am 29.2.2020 in Geiselwind, 12 Termine, 2 very special Guests und „nicht weniger als die fetteste Hämatom-Tour, die es jemals gab!“, betont Ost, „unsere Vorfreude könnte nicht größer sein.“ Und auch die Fans können

auf neue meilensteinwürdige Abrisse gespannt sein, denn: „Wir werden auf eine verdammt emotionale musikalische Reise durch unsere Diskografie gehen!“
Tickets für diese garantiert unvergessliche Reise gibt es exklusiv ab dem 30.08.2019 unter http://www.eventim.de und ab dem 04.09.2019 an allen bekannten Vorverkaufsstellen – und am besten schon mal mindestens für den Tag danach Urlaub einreichen! Alle weiteren Infos auf der Webseite von Hämatom unter http://www.haematom.deHÄMATOM homepage
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ROSE TATTOO am 04.03.2020 in Batschkapp in Frankfurt.

Credit : Bob King

ROSE TATTOO LIVE 2020
Über 40 Jahre Rock’n’Roll Outlaws – und noch immer nicht genug!

„All I need is a Rock’n’Roll band and somewhere new to play“ – heißt es in „Rock’n’Roll Outlaw“, dem ersten Song des Albums, mit dem die Australier von Rose Tattoo ihr gleichnamiges und zorniges Debüt gaben. Und auch heute, über 40 Jahre später, haben weder der Song oder das legendäre Album, noch die Spielfreude und die Neugier auf neue Bühnen nachgelassen. Und weil vor den europäischen Bühnen die treuesten Anhänger stehen, erwarten uns im März 2020 gleich 20 neue Termine, in denen Rose Tattoo sich durch Deutschland, Tschechien, Norwegen, Schweden, die Niederlande, Frankreich, England und die Schweiz wüten werden. Die Hardrock-Ikonen haben 1976 den Grundstein gelegt für eine Karriere, die das Attribut „legendär“ wirklich verdient hat. Die dienstälteste noch aktive Hardrock-Band hat sich trotz einiger Auszeiten und Besetzungswechsel immer wieder wie der oft zitierte Phoenix aus der Rock’n’Roll-Asche erhoben, um anschließend noch kräftiger reinzuhauen. Die „extreme Band für extreme Leute“, wie Frontmann Gary „Angry“ Anderson es rückblickend auf den Punkt bringt, ist der energiegeladene Soundtrack inzwischen mehrerer Generationen, musikalischer Ausdruck eines markanten Lifestyles und nicht zuletzt so wichtige Inspiration für zahlreiche Bands wie beispielsweise Guns ‘N’ Roses. Der besondere Mix, den Rose Tattoo musikalisch auffahren, spricht heute eine sehr weite Bandbreite an Zuschauern an, die diese pure Energie feiern und es roh und laut mögen zwischen Rock’n’Roll, Blues, Punk und Heavy Metal. Die starke Rhythmus-Fraktion um Bassist Mark Evans, Rhythmusgitarrist Bob Spencer, die Rose-Tattoo-typische Slide-Gitarre von Dai Pritchard und natürlich das unnachahmliche Kaliber eines Angry Anderson setzen jede Location ab dem ersten Ton unter Strom. Auch wenn die Wut von früher sich verändert hat, in die Jahre gekommen ist sie auf keinen Fall und sucht sich immer noch ihren Ausdruck in der beeindruckend wuchtigen Power, die diese Band live mit Songs wie „Bad Boy for Love, „The Butcher and fast Eddy“, „Nice Boys“ oder – natürlich! – „Rock’n’Roll Outlaw“ entfacht.
So auch im kommenden Frühjahr, wenn sie anlässlich des 40-Jährigen ihres kultigen Albums wieder nach Europa kommen. Um das sagenhafte Jubiläum der 4 Outlaw-Jahrzehnte auch weiterhin ausgiebig zu feiern, den Fans wieder mit all ihren unsterblichen Songs, ihrer Hingabe und der schweißtreibenden Live-Show alles abzuverlangen – und einmal mehr eindrucksvoll zu beweisen: Long live Rock’n’Roll!
Exklusiver Eventim-Vorverkaufsstart: Freitag, 02. August 2019, 10:00 Uhr.
Offizieller Vorverkaufsstart: Montag, 05. August 2019, 10:00 Uhr.
Weitere Infos und Inhalte unter http://www.rosetattoo.com.au.

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10 Jahre Alex im Westerland am 27.12.2019 in Batschkapp in Frankfurt

10 Jahre Alex im Westerland haben die Batschkapp in Frankfurt nach Weihnachten so richtig abgefeiert eine Wilde Party gefeiert .

Die Batschkapp war gut gefühlt es so das der obere bereich der Batschkapp auch auf gemacht wurde.

Als erste war die aus giessen stammende Band Mother’s Milk dran die song von der Band Red Hot Chilli Peppers Covern!die haben die gut Stimmung gemacht !




Hier die Bilder von Mother’s Milk:

Dann kann ein Performance der Band Alex im Westerland die wo sie Lieder von Green Day und Blink 182 zum besten gaben!

Dann war die Band One Step Closer dran Ich muss sagen die haben die Halle zum Beben gebracht mit ihrer Linkin Park Cover sehr gute Stimmung das Publikum ging richtig mit !

Die sind auch noch in der Gegend unterwegs.

Dann ging die show los von Alex im Westerland da ging richtig die Post ab die haben noch mal eins drauf gelegt das Publikum zum singen zun Tanzen gebraucht das einfach ein Spaß ohne ende sagen mir so irgendwann ist leider jede Show zu ende so war es leider auch so!

Die Fans waren sich einig sehr gerne wieder wollen sie die Bands hören und feiern!

MTV HeadbangersBall Tour 2019 in Schlachthof in Wiesbaden am 14.12.2019

Die MTV Headbangers Ball Tour schafft es immer wieder große Namen und Newcomer zusammen auf die Bühne zu bringen. Jedes Jahr kommt dabei ein exquisites Package zusammen, welches die Reise definitiv Wert ist. Auch dieses Jahr präsentieren wir wieder die MTV Headbangers Ball Tour und haben uns für euch ins Getümmel gestürzt, genauer gesagt in die Schlachthof in Wiesbaden, wo die MTV Headbangers Ball Tour am 14 .Dezember in Schlachthof Wiesbaden Station machte.

Bei Ankunft wird klar: Das wird hier heute nicht ausverkauft sein. Die verkürzte Halle und eine geöffnte Bar die Hauptbar sprechen eine klare sprache. Auch der gepfefferte Eintrittspreis von rund 40 Euro dürfte den ein- oder anderen Headbanger abschrecken.

DYSCARNATE aus England machen den Beginn heute. Die Brutalo-Deather gehen engagiert zu Werke, haben aber ein optisches Problem. Ein Dreier kommt nie besonders dynamisch rüber. Zwar hilft es enorm, dass DYSCARNATE gleich zwei Sänger am Start haben, Die Songs der Briten gehen jedoch nicht wirklich ins Ohr; erst gegen Ende des Sets kommt etwas Atmosphäre auf. Insgesamt ok als Opener, jedoch eher etwas für die anwesenden Damen: Es dominieren Kurzhaarschnitte und jede Menge Bizeps in zu engen schwarzen Shirts.

Ganz anders FLESHGOD APOCALYPSE aus Italien. Die Truppe ist schon optisch eine Wucht in ihren Kostümen samt rudimentärem Corpsepaint. Dazu noch die Opernsängerin in feinem Zwirn und Tasten-Zampano Francesco Ferrini am Piano, der immer an Onkel Fester aus der Adams Family erinnert. Und auch musikalisch können FLESHGOD APOCALYPSE gleich von Anfang an überzeugen. Der technische Death Metal mit Klassik-Einflüssen, den die Band in einer beeindruckenden Geschwindigkeit spielt, sucht seinesgleichen und ist ein Alleinstellungsmerkmal der Italiener. Tommaso Riccardi ist ein starker Sänger, dem es mit seinen Mitstreitern gelingt, die mittlerweile mehr als halb gefüllte Garage mitzureißen bis zum letzten Ton. Geiler Auftritt!

Ganz im Gegensatz zu WHITECHAPEL. Zwar ist es cool, dass die Amerikaner mit drei Gitarren die Bühne entern, jedoch was nützt dies, wenn die Songs nicht zünden? Auch nerven die dauernden Breakdowns und die Deathcore-typischen Wechsel zum cleanen Gesang. WHITECHAPEL präsentieren sich als Teil der in großen Teilen langweiligen, gleichgeschalteten amerikanischen Metal-Szene, die immer wieder die gleichen Bands produziert, welche völlig austauschbar erscheinen. Hinzu kommt das Gehampel, die Tunnel in den Ohren und die gewollte Attitüde, auch wenn der Härtegrad stimmt. Fazit: WHITECAPEL ist eine Boygroup!

Wie es richtig geht, zeigen KATAKLYSM an diesem Abend einmal mehr. Unglaublich wie viel Energie diese Band immer noch auf die Bühne bekommt auch nach 28 Jahren des Bestehens. Die Franko-Kanadier sind von Beginn an so dermaßen präsent, wie es nur die alten Hasen sein können. Dabei ist neben Frontmann Maurizio, der mit jeder Menge Sympathie punkten kann, vor allem die Gitarrenfraktion beeindruckend, die von der ersten bis zur letzten Minute durchgängig die Haare schüttelt, als gäbe es kein Morgen. Die Setlist lässt heute keine Wünsche offen, präsentieren KATAKLYSM doch eine schöne Auswahl aus nahezu jedem Album der Bandgeschichte. Vor allem die Songs der Über-Alben „Shadows and Dust“ und „Serenity In Fire“ werden von wirklich Jedem in der Garage frenetisch gefeiert, allen voran „As I Slither“, das zum Triumphzug wird für KATAKLYSM.Die Brutalität, der Fatalismus, den KATAKLYSM live transportieren und die lupenreine, energiegeladene Präsentation machen die Kanadier zu einer besten Livebands überhaupt im Death Metal. Schade, dass die Band nicht in noch größere Touren gebucht wird. 

INSOMNIUM in der Batschkapp am 9.12.2019

Konzert vom 09.12.19
Supports: THE BLACK DAHLIA MURDER, STAM1NA

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STAM1NA

Ich war mir beim Besuch dieses Konzertes durchaus bewusst, dass die beiden Vorbands für mich eine echte Herausforderung werden. Drei verschiedene Musikrichtungen auf einen Tourtross gepackt sorgt bei der richtigen Zusammenstellung für volle Hallen, und so kam es dann auch. Eine geschätzt zu 2/3 gefüllte Batschkapp sorgte für unterschiedlichste Stimmungslagen und das nicht nur bei mir.

STAM1NA wurden zum ersten Prüfstein meiner Toleranzgrenze. Den Thrash Metal 5er aus Finnland kannte ich bislang nur vom Namen her. Beim kurz vor der Show noch schlau machen, was mich mit ihnen erwarten würde, stieß ich auf die interessanten Fakten, dass diese neben einigen guten Chartnotierungen auch 2005 den Finnish Metal Award als bester Newcomer einheimsten. Ihr letztes Album hört auf den Namen „Taival“ (2018) und ist eines von insgesamt acht Longplayern und einer Kompilation. Von den knapp 35 Minuten Spielzeit schaute ich mir exakt die ersten drei Stücke an. Auch wenn das verstärkte –die Matten kreiseln lassen- sehr cool aussah und das ein oder andere Stück in finnischer Sprache gesungen erklang, ich wurde mit dem doch sehr technisch und modern ausgelegten Thrash der Suomis nicht warm. Bei einem anderen Musikstil hätte ich vielleicht länger ausgehalten, da auch der 3-stimmige Refraingesang mächtig was hermachte, aber heute ging dahingehend bei mir nichts.

THE BLACK DAHLIA MURDER

Und genauso verhielt sich das bei THE BLACK DAHLIA MURDER. Melodic Death Metal aus Detroit, Michigan stand hier auf der Verpackung. Nach der Melodic suche ich heute noch. Für mich waren das 50 Minuten Baulärm, sonst nichts. Der 5er, vielleicht vergleichbar mit den schwedischen Abrisskommandos AT THE GATES oder CARCASS, hatte mir vor einigen Jahren als Support für AMON AMARTH schon nicht gefallen und heute änderte sich das auch nicht. Klar, viele Besucher waren extra wegen ihnen gekommen und haben sich von den Jungs und den seit damals nahezu gleichen Ansagen von Sänger Trevor Strnad stimmungstechnisch auch anstecken lassen, nur bei mir wollte der Funke auch diesmal nicht überspringen. Seine keifenden Screams langweilten mich recht schnell, da sie auf Dauer zu eintönig und nervig klangen. Aber er hatte seine Getreuen in der Hand, und so funktionierte der erste Circle Pit schon zum 2. Song. Als ganz stark empfand ich die Gitarrenfraktion und hier allen voran Brandon Ellis, der sauber und schnell im Stile eines Flitzefingers seine Saiten zockte, dabei sogar noch Zeit für einiges an Posen fand. Aber auch das reichte nicht, mich für mehr als drei Songs an diese Show zu binden. Sorry liebe Leser und Fans.


INSOMNIUM

Mit INSOMNIUM sollte der Konzertabend dann aber ein für mich versöhnliches Ende finden. 90 Minuten finnischen Melodeath mit viel Tiefgang, dargebracht von einer bestens aufgelegten Band, der man die zwei bereits absolvierten Tourwochen nicht anmerkte. Ganz im Gegenteil, gerade die beiden Gitarristen Markus Vanhala und Jani Liimatainen hatten über den ganzen Auftritt hinweg den Schalk im Nacken und unterhielten mit ihrer Gitarren-Battle Performance als auch ihrem genialen Gitarrenspiel ein ums andere Mal das begeisterte Publikum. Alleine die Soli bei „Neverlast“ und dem Epos „Pale Morning Star“ sorgten bei mir für Gänsehaut und waren schon das Eintrittsgeld wert. Neben diesem beiden Stücken wurde die Setlist noch mit „Valediction“ und „Heart Like a Grave“ vom gleichnamigen aktuellen Album bestückt. Des einen Freud, des anderen Leid – das war es an Songs vom superben neuen Longplayer und die Fans der früheren Tage kamen auf ihre Kosten. Ganz mächtig kamen hier z. B. das durchweg mit hellen Lichtkegeln untermalte „Through The Shadows“, „And Bells They Toll“ mit seinem tief doomigen gottgleichen Gesangspart und eben der Publikumsliebling „While We Sleep“ rüber. Frontmann Niilo Sevänen, dessen Deutschkenntnisse sich nicht nur auf „Bitteschön, Dankeschön“ beschränkten, machte im Allgemeinen einen super Job ob seiner Doppelbelastung am Bass und Mikrofon. Die ganzen Facetten seiner Growls gingen teilweise richtig unter die Haut. Schade, dass nach exakt 65 Minuten schon das Setende eingeläutet wurde. In der Zugabe widmete man sich mit einem kurzen Akustikgitarren Medley bestehend aus Ein- bzw. Anspielungen von „One For Sorrow / Revelation / Heart Like A Grave“ (alles mit Cowboyhüten) zumindest zwei Stücke, die zum Streichergebnis zugunsten der neuen Stücke wurden, ehe mit dem Titeltrack des aktuellen Albums und dem Namensgeber der Tour hochemotional ein klasse Konzert beendet wurde.

Bei all den Lobgesängen fiel mir bei meinem ersten INSOMNIUM Besuch jedoch negativ das ganze Gesample auf. Chöre, Keyboard und Akustikgitarren (hier stand die komplette Saitenfraktion bei abgedunkeltem Licht jedesmal mit Blick zum Schlagzeug) kommen komplett vom Band. Das nimmt, zumindest mir, einiges vom doch sehr ansprechenden Live-Charakter.

Setlist INSOMNIUM:
Valediction
Neverlast
Into the Woods
Through the Shadows
Pale Morning Star
Change of Heart
And Bells They Toll
Mute Is My Sorrow
Ephemeral
In the Groves of Death
———-
The Primeval Dark
While We Sleep
One For Sorrow / Revelation / Heart Like a Grave
Heart Like a Grave

Text mit freundlicher Genehmigung von Mike Langer von https://www.ffm-rock.de/

TESTAMENT / EXODUS / DEATH ANGEL am 15.02.2020 im Schlachthof in wiesbaden

Thrash Metal Konzert in der HALLE

The Bay Strikes Back Tour 2020 – Niemand Geringeres als die Bay-Area-Helden TestamentExodus und Death Angel haben sich zur programmatisch betitelten „The Bay Strikes Back“-Europa Tour zusammengeschlossen. Besser wird es dieses Jahr vermutlich nicht für Freund*innen des Thrash-Metals der ersten Stunde. Und wäre das nicht schon an sich eine hervorragende Nachricht, so könnte man noch dazufügen, dass sowohl Testament als auch Exodus derzeit an den Nachfolgern ihrer letzten Veröffentlichungen aus den Jahren 2016 (Testaments „Brotherhood Of The Snake“) beziehungsweise 2014 (Exodus‘ „Blood In, Blood Out“) arbeiten. Death Angel haben ohnehin erst im letzten Jahr mit „Humanicide“ ein neues Album herausgebracht, dass sie uns heute zu Gehör bringen werden.

Links:

HOMEPAGE – TESTAMENT
FACEBOOK – TESTAMENT
FACEBOOK – EXODUS
FACEBOOK – DEATH ANGEL

Ticket: https://schlachthof-wiesbaden.reservix.de/p/reservix/event/1442231

WHILE SHE SLEEPS / SPECIAL GUESTS: EVERYTIME I DIE / VEIN am 22.01.2020 im Schlachthof in Wiesbaden

Kaum zwei Jahre nach ihrem letzten Album meldeten sich die britische Metalcor’ler While She Sleeps mit ihrem jüngsten Album „So What?“ im letzten Frühjahr eindrucksvoll zurück. Nachdem dem Quintett mit dem Vorgänger „You Are We“ erstmalig der Einstieg in die UK-Top10 gelungen war, nutzen die Sheffielder die breitere Aufmerksamkeit, um ihren Spagat aus linkem Aktivismus und einem durchaus zugänglicher werdenden Songwriting weiter auszubauen. Gemeinsam mit ihnen touren heuer Every Time I Die aus Buffalo, NY, mit ihrem Mix aus Metalcore, Hardcore-Punk und Post-Hardcore und ihrem Sänger Keith Buckley, der sich wie immer die Seele aus dem Leib schreien wird. Den Abend eröffnen die Harcorepunks von Vein aus Boston.

Links:

Die Homepage von WHILE SHE SLEEPS
Die Homepage von EVERYTIME I DIE
Die Homepage von VEIN
Das Konzert auf Facebook

Tickets: https://schlachthof-wiesbaden.reservix.de/p/reservix/event/1435327