DIMMU BORGIR – Wiesbaden am 26.01.2019

Verfasst von Mike Langer.

Konzert vom 26.01.20
Co-Headliner: AMORPHIS
Supp.: WOLVES IN THE THRONE ROOM

Homepage:
DIMMU BORGIR
AMORPHIS
WOLVES IN THE THRONE ROOM

Vor gut 13 Jahren traf ich das erste und bislang einzige Mal an gleicher Stelle auf DIMMU BORGIR. Damals im Vorprogramm AMON AMARTH und ENGEL. Vom Line Up her ein opulentes Mahl. Jetzt trieb es mich wieder nach Wiesbaden, da mich der Co-Headliner AMORPHIS ebenfalls reizte, zumal ich diese seit 2 ½ Jahren auch nicht mehr gesehen hatte.

Den Abend eröffneten die mir unbekannten WOLVES IN THE THRONE ROOM aus Amerika. Nun, da ich nicht im Black Metal und schon gar nicht mit dem aus Amiland verwurzelt bin, galt es, die kommenden 35 Minuten einfach auf sich wirken zu lassen. Das Quartett um das Brüderpaar Nathan (voc., git.) und Aaron Weaver (dr.) agierte mit zwei gutturalen Fauchern (Nr. 2 war Gitarrist Will Lindsay), deren Klangfarben sich anhörten wie der Vokabelschall aus einer Versorgungsröhre aus dem Untertagebau. Das passte aber recht gut zum abwechslungsreichen Songmaterial, das auf Epik und Sphärik ausgelegt war. Mit eingepflegten doomig schleppenden Parts zeigte man sich dem Dark Metal-Einfluss auch nicht abgeneigt, wobei man sich da dann schon die Frage stellen konnte, ob das wirklich noch reiner Post Black Metal war oder man sich hier eher dem Attribut „atmosphärisch“ hingewandt hat. Das Publikum schien ebenfalls geteilter Meinung zu sein, denn die Reaktionen auf die Darbietung blieben überschaubar. Schade eigentlich, ich fand den Vierer recht interessant, aber vielleicht war die musikalische Nähe zum späteren Headliner für die anderen dann doch zu groß.

Der Umbau inkl. Line Check zum ersten Hauptakt des heutigen Abends war eigentlich nach 20 Minuten schon erledigt. Unverständlich daher die unausgefüllte Wartezeit von weiteren 25 Zeigerumdrehungen bis die finnischen Melodeather AMORPHIS unter lautem Jubel zu “The Bee” endlich ihr Set eröffneten. Schon zu Beginn suchte ein sonst eher introvertiert agierender Tomi Joutsen (voc.) den Kontakt mit dem Publikum, was auf viel Gegenliebe im nicht ganz ausverkauften Schlachthof stieß. Das Sextett durfte zu nahezu perfektem Sound schalten und walten wie es wollte, wobei das “walten” eher etwas müde ausfiel, denn viel Bewegung war über die knapp 75-minütige Show von den Herren an den Instrumenten nicht zu sehen. Die Setlist machte dies aber wett. Neben den vier Stücken vom noch aktuellen Album “Queen Of Time” stachen natürlich die unverzichtbaren Highlights “Silver Bride” und “House Of Sleep” hervor. Für mich aber viel interessanter gestalteten sich die alten Melo-Death Schinken wie “Sign From The North Side” vom Banddebüt “The Karelian Isthmus” (1992, hier verließ sogar Keyboarder Santeri Kallio seinen Platz, da er schlichtweg nicht gebraucht wurde) oder die drei “Tales From The Thousand Lakes” Stücke (“Thousand Lakes“, “Into Hiding”, “Black Winter Day”) bzw. “Against Widows” vom 1996er “Elegy”-Album. Solche Setlisten bekommt der Fan zu hören, wenn eine Band keinen Druck hat, ein Album promoten zu müssen und frei im eigenen Fundus stöbern kann – herrlich!

Setlist AMORPHIS:
The Bee
Heart Of The Giant
Bad Blood
Silver Bride
The Four Wise Ones
Thousand Lakes
Into Hiding
Against Widows
Sampo
Wrong Direction
The Golden Elk
Sign From The North Side
House Of Sleep
Black Winter Day

April 2007 – die damals neue CD “In Sorte Diaboli” galt es, den Fans auch live vorzustellen. So zogen Norwegens Symphonic Black Metaller Nr. 1 mit der “Invaluable Darkness”-Tour um die Häuser europäischer Großstädte und gastierten am 23. Oktober auch in der hessischen Landeshauptstadt. Mit an Bord die damals erst aufstrebenden Wikinger von AMON AMARTH und das Metalcore Sideprojekt ENGEL vom IN FLAMES–Gitarristen Niclas Engelin, das drei Wochen später sein Debüt “Absolute Design” veröffentlichen sollte. Was mir bis heute von diesem Konzert negativ in Erinnerung geblieben ist, war der damals grottige Soundbrei der Norweger gegenüber der schwedischen Fraktion. Das änderte sich Gottlob heute gewaltig zum Positiven. Auch beim 2020er Stelldichein galt es wieder ein aktuelles Album (“Eonian”) vorzustellen. Übrigens erst das zweite reine Studioalbum nach der damaligen Tour. Insgesamt bekamen die würdigen Konzertbesucher mit “The Unveiling”, “Interdimensional Summit”, “Ætheric” und “Council Of Wolves And Snakes” gleich vier der neuen Stücke geboten, wobei letztgenannter Song mit einem coolen Beginn (Standtom und Schlagzeugtom gleichzeitig von Sänger Shagrath und Drummer Daray im Takt geschlagen) und durch einen vorgehaltenen Widderkopf zu einer Art Beschwörungszeremonie wurde. Wie schon vor fast 13 Jahren dominierten aber Stücke wie “The Chosen Legacy“, “The Serpentine Offering” und vor allem “Mourning Palace” als krönender Konzertabschluss. Von den Publikumsreaktionen her gesehen stellten sich die Tracks “Dimmu Borgir”, “Puritania” und auch “Progenies of the Great Apocalypse”, mit dem die Zugabe eingeläutet wurde, zudem ganz dicht dahinter an. Klar, wie früher auch schon, kam wieder viel vom Band (Chöre, diverse Samples), aber das ist der “DB-Kunde” seit jeher ja gewöhnt und eben (nicht nur) beim Symphonic Black Metal leider üblich geworden. Frontmann Shagrath selbst ist auch etwas in die Jahre gekommen und ließ sich bei seinem Gefauche und den Growls hier und da gerne mal vom Bassisten Victor Brandt unterstützen, was zunächst irritierte, wenn der gutturale Gesang weiterging, er aber das Mikro nicht mehr am Mund hielt. Hatte man den zweiten Faucher im Rückraum der Backline aber mal ausgemacht, wurde der aufkeimende “kommt auch vom Band”-Verdacht schnell revidiert. Auch wenn während dem Auftritt einige AMORPHIS-Fans bereits die Heimreise antraten, ich blieb bis zum letzten Takt und genoss diesmal die insgesamt 75, über weite Strecken mit genialen Lichtspielereien untermalten Konzertminuten.

Setlist DIMMU BORGIR:
The Unveiling
Interdimensional Summit
The Chosen Legacy
The Serpentine Offering
Gateways
Dimmu Borgir
Puritania
Ætheric
Council Of Wolves And Snakes
Kings Of The Carnival Creation
Progenies Of The Great Apocalypse
Mourning Palace

C

AT the Gates im Schlachthof in Wiesbaden am 15.12.2019

AT The Gates war zu gast in Schlachthof in Wiesbaden mit dabei hatten sie Niefheim und Despsted Fear.

Um 18.30. Uhr war Einlass lass mir in die Halle kamen war uns sofort klar das das Konzert nicht aus verkauft das bemerkte man weil die Halle abgetrennt war und nur die groß Bar geöffnet war.

um ca.19.30 ging es dann los den Anfang machten die aus Thüringen stammende Band Deserted Fear die auch mehr mals in Wiesbaden im Kesselhaus gespielt hat ,da her war sie nicht unbekannt das merkte man auch das viele Fans wegen ihnen da waren.Der Sound und die Perforans hat mich sehr überzeugt das Publikum auch sie wollten noch von der Band hören aber nach einer Stunde war die Zeit um!

Hier die Bilder zu : Deserted Fear

Nach einer Kurzen umbau pause war dann die Band Nifelheim aus Schweden die bereits im Jahre 1990 gegründet wurde sie spielen Old-school-Black-Metal der nicht durch moderne Einflüsse getrübt ist.Sie legten los und die post ging ab das Publikum ging mit und Headbangte mit .Die Band überzeugte mit ihrer Bühnen Show.

Hier die Bilder Nifelheim:

Dann kam was alle gewartet hatten AT THE GATES die Urgesteine des Trash-Black Metal .

Die Band kam nach und nach auf die Bühne das licht und die Show veränderten sich dan legen die Musiker die Post ging ab und es wurde nur noch so gebangt ja auch ich konnte nicht still stehen und haben den tönen der Musik mit voller Hingabe gerockt es war richtig schön auch wenn nicht viel los war aber die Fans die da waren haben tolle Stimmung gemacht.

Jeder Abend geht zu ende auch dieser wo das neue und alte Trasch-Black Metal zuhören war man darf sich freuen wie eine Band Deserted Fear die neuen Sound präsentieren so wie den alten Sound den am doch immer wieder gerne hört wie die Nifelheim und AT THE Gates.

Hier die Bilder von AT THE GATES:

TESTAMENT / EXODUS / DEATH ANGEL am 15.02.2020 im Schlachthof in wiesbaden

Thrash Metal Konzert in der HALLE

The Bay Strikes Back Tour 2020 – Niemand Geringeres als die Bay-Area-Helden TestamentExodus und Death Angel haben sich zur programmatisch betitelten „The Bay Strikes Back“-Europa Tour zusammengeschlossen. Besser wird es dieses Jahr vermutlich nicht für Freund*innen des Thrash-Metals der ersten Stunde. Und wäre das nicht schon an sich eine hervorragende Nachricht, so könnte man noch dazufügen, dass sowohl Testament als auch Exodus derzeit an den Nachfolgern ihrer letzten Veröffentlichungen aus den Jahren 2016 (Testaments „Brotherhood Of The Snake“) beziehungsweise 2014 (Exodus‘ „Blood In, Blood Out“) arbeiten. Death Angel haben ohnehin erst im letzten Jahr mit „Humanicide“ ein neues Album herausgebracht, dass sie uns heute zu Gehör bringen werden.

Links:

HOMEPAGE – TESTAMENT
FACEBOOK – TESTAMENT
FACEBOOK – EXODUS
FACEBOOK – DEATH ANGEL

Ticket: https://schlachthof-wiesbaden.reservix.de/p/reservix/event/1442231

MONSTER MAGNET PERFORMING POWERTRIP am 13.02.2020 in Schlachthof in Wiesbaden

Photo credit: Jeremy Suffer

Monster Magnet gehören seit gut drei Jahrzehnten zu den einflussreichsten Bands der Stoner Rock-Szene. Ihre Konzerte sind ein Trip, eine Mischung aus Heavy Metal, psychedelischen Anfällen, purem Punk, Blues, Kraut- und Space Rock. Nun kehrt Ihre Spacelordschaft, Sir Dave Wyndorf nebst Band zurück, um uns das alles mit dem Nachdruck der nötigen Lautstärke erneut um die Ohren zu hauen. Und das im Rahmen eines speziellen Abends: „Monster Magnet performing Powertrip“, spielen also jenes Album, mit dem für die Band Ende der 90er nach diversen Lineup- und Label-Wechseln und anderen oft kolportierten Färnissen eine neue Ära begann. Für viele ist es das bis heute wichtigeste der Band. Grund genug, sich heute zu einer besonderen Show einzufinden, die ganz im Zeichen der Performance dieses Werkes steht.

Links:

HOMEPAGE – MONSTER MAGNET
FACEBOOK – MONSTER MAGNET

Tickets: https://schlachthof-wiesbaden.reservix.de/p/reservix/event/1465405

SCHMUTZKI / FUGGER am 08.02.2020 im Schlachthof in Wiesbaden

Photo credit: Niclas Moser

Punkrock Konzert in der HALLE

Wiesbaden goes Schmutzbaden! Nach dem fulminanten Open Air Auftritt vor Frank Turner und Muff Potter sowie diversen heftigen Abrissen bei uns im Club weist der Pfad der Verwüstung nun direkt in unsere Halle. Was Schmutzki zu den nächsten Anwärtern macht, alle unsere Bühnen gespielt zu haben – ihr Werdegang dagegen liest sich nicht gerade wie die klassische Punkrock-Geschichte. Auf eine wohlbehütete Kindheit folgen Studium und vernünftige Jobs. Erst mit 30, wenn sich für andere Menschen die Frage nach Hausbau, Heirat oder Nachwuchs stellt, fingen Schmutzki so richtig an und machen seitdem ihrem Namen alle Ehre. Schmutziger Punk’n‘Roll zu dem Bier ganz hervorragend schmeckt – der allerdings ganz ohne Bierseligkeit auskommt und viel lieber auf dem Dancefloor schielt. So oder so: toll. Scheiß auf Normalbiografien. Begleitet werden sie von Fugger aus Der Punk-Hochburg Stuttgart.

Links:

Die Homepage von SCHMUTZKI
SCHMUTZKI auf Facebook
FUGGER auf Facebook

Ticket: https://schlachthof-wiesbaden.reservix.de/p/reservix/event/1448402

WHILE SHE SLEEPS / SPECIAL GUESTS: EVERYTIME I DIE / VEIN am 22.01.2020 im Schlachthof in Wiesbaden

Kaum zwei Jahre nach ihrem letzten Album meldeten sich die britische Metalcor’ler While She Sleeps mit ihrem jüngsten Album „So What?“ im letzten Frühjahr eindrucksvoll zurück. Nachdem dem Quintett mit dem Vorgänger „You Are We“ erstmalig der Einstieg in die UK-Top10 gelungen war, nutzen die Sheffielder die breitere Aufmerksamkeit, um ihren Spagat aus linkem Aktivismus und einem durchaus zugänglicher werdenden Songwriting weiter auszubauen. Gemeinsam mit ihnen touren heuer Every Time I Die aus Buffalo, NY, mit ihrem Mix aus Metalcore, Hardcore-Punk und Post-Hardcore und ihrem Sänger Keith Buckley, der sich wie immer die Seele aus dem Leib schreien wird. Den Abend eröffnen die Harcorepunks von Vein aus Boston.

Links:

Die Homepage von WHILE SHE SLEEPS
Die Homepage von EVERYTIME I DIE
Die Homepage von VEIN
Das Konzert auf Facebook

Tickets: https://schlachthof-wiesbaden.reservix.de/p/reservix/event/1435327

AT THE GATES / NIFELHEIM / DESERTED FEAR am 15.12.2019 im Schlachthof in Wiesbaden.

Melodic Death Metal Konzert in der HALLE

At The Gates, die Urväter und Pioniere des Göteborg-Sounds im melodischen Death Metal kehren mit „To Drink From The Night Itself“, dem Nachfolgewerk zu ihrem hoch gelobten 2014er Comeback-Album zurück zu uns. Dass sie zu den wichtigsten skandinavischen Death Metal-Bands überhaupt gehören, müssen wir kaum betonen – ähnliches gilt naturgemäß auch für Nifelheim aus Bengtsfors: „They´re still delivering the most no-frills & no-bullshit Black Thrash Metal since the first three Bathory and first two Sodom releases. A Nifelheim album sounds like three Swedish necrophiliacs have rushed a studio, bashed the equipment at 200kph and captured a disparate Black Metal attack promoting primitive hate on tape!“ Besser lässt es sich nicht sagen. Aus Eisenstadt (sic!), der heimlichen Welthauptstadt des Metal, kommen wiederum Deserted Fear mit ihren schönen Frisuren und Liedern. Willkommen zurück!

Links:

HOMEPAGE – AT THE GATES
FACEBOOK – AT THE GATES
FACEBOOK – NIFELHEIM
FACEBOOK – DESERTED FEAR

Ticket: https://schlachthof-wiesbaden.reservix.de/p/reservix/event/1432326